Skull & Bones

 

Der Studentenbund umgibt sich gerne mit Grusel-Attributen und brachte schon drei US-Präsidenten hervor.

 

 

WER?

William Huntington Russell (1809 - 1885)

Alphonso Taft (1810 - 1891)

George Bush (1946)

 

WANN?

 

 

Seit 1832

 

 

WO?

 

 

Connecticut

 

 

Skull & Bones (Schädel & Knochen) ist einer von sieben Geheimbünden und gleichzeitig der elitärste Klub dieser Art an der Universität von Yale. Zwar streuen die Mitglieder mehrere Gerüchte über eine Absammung von Freimaurern bzw. über Wurzeln in deutschen Burschenschaften, glauben darf man aber nur, dass der Bund 1832 von William Huntington Russell, Alphonso Taft und 13 weiteren Studenten gegründet wurde.

 

Sie empfinden sich als Elite, in deren Händen die Macht liegen soll. 15 Mitglieder werden jährlich aufgenommen. Sie müssen drei Mutproben bestehen, um zu beweisen, dass auch sie der Elite würdig und in der Lage sind, nach der Universitätszeit eine Machtposition zu bekleiden. Verschwiegenheit und Doppeldeutigkeit sind oberste Gebote. Letzteres führt dazu, dass sich der Bund verschiedene Namen gibt, etwa "Loge 322" oder "Orden des Todes". Mitglied George Bush verlässt eine Pressekonferenz, als er auf Skull & Bones angesprochen wird.

 

Auswirkungen

Der Machtaspekt bleibt von grosser Bedeutung. Gouverneure, Senatoren, Vorstandsvorsitzende, Richter und Bankchefs waren und sind "Knochenmänner". Bei Amtsantritt berief US-Präsident George Bush fünf Ordensbrüder in die Regierung. Dessen Grossvater, auch ein Mitglied, soll den Schädel des berühmten Apachenhäuptlings Geronimo gestohlen und den "Bonesmen" gebracht haben. Bis heute ist das weder bewiesen noch widerlegt.

 

 

Quelle: 111 mal Wissen, Geheimbünde von via compact