Heute möchte ich über den Staat Mississippi informieren.
Der Staat Mississippi liegt zwischen den Staaten Louisiana und Alabama. Er grenzt weiters an die Staaten Arkansas und Tennessee.
Mississippi besteht aus den Städten:
Biloxi
Der schon seit 150 Jahren beliebte Urlaubsort mit 40 Kilometer langem Strand, gleichzeitig ein bedeutender Fischereihafen, wurde während des Bürgerkriegs kaum beschädigt. Der Leuchtturm Biloxi Lighthouse schützt die Seefahrer seit 1848 vor Untiefen. Die Inseln vor der Küste sind als Gulf Islands National Seashore unbewohnt und landschaftlich geschützt.

Clarksdale
Das Delta Blues Museum erzählt seine Geschichte, die mit den Musikern, die hier zu Hause waren, verbunden ist. Muddy Waters, Charlie Patton und John Lee Hooker wurden in Clarksdale gross. Nicht weit entfernt bei Sunflower Landing, soll der spanische Konquistador Hernando de Soto im Mai 1541 den Mississippi "entdeckt" haben.
Columbus
Aus Possum Town machten die reichen Baumwollpflanzer schnell das vornehmere Columbus. Ein Ensemble von etwa 100 eleganten Antebellum-Häusern. Darunter das prächtige Anwesen der Waverly Plantation, mit dem achteckigen Kuppeldach. Das 1847 eröffnete Columbus Female Institute gilt als erste öffentliche Hochschule für Frauen in den USA.
Greenville
Der Mississippi hat immer wieder Teile der Hafenstadt mitgerissen. Winterville Mounds State Park war bis zum 16. Jahrhundert von mehreren Tausend Indianern der Mississippi-Kultur bewohnt. Sie bebauten die fruchtbare Erde nahe des grossen Stroms. In dem Gebiet um Greenville wird heute noch Landwirtschaft betrieben.
Greenwood
Die Stadt ist an den Ufern des Yazoo einer der bedeutendsten Umschlagplätze des Landes für Baumwolle. Vor den europäischen Siedlern haben Indianer in mehr als 100 Dörfern an den Ufern der Flüsse gesiedelt und Landwirtschaft betrieben. Auf der rekonstruierten Florewood River Plantation wird Leben und Arbeit vor dem Bürgerkrieg nachgestellt.
Gulfport
An der langen Küste nach Osten bis ins benachbarte Biloxi und nach Westen bis zu den Seebädern von Pass Christian und Waveland locken breite Sandstrände aus den Städten des Südens. Das auf der Insel gelegene Fort Massachusetts diente den Unionstruppen als Stützpunkt für die Seeblockade der Stüdstaaten.
Jackson
"Chimneyville", Stadt der Schornsteine, nannten seine Bewohner Jackson, nachdem es im Jahre 1863 in Schutt und Asche gelegt worden war. Die grösste öffentliche Bibliothek des Bundesstaates ist Eudora Welty gewidmet; der grossen alten Dame der amerikanischen Literatur.
Natchez
In der Stadt am Steilufer des Mississippi lebten vor dem Bürgerkrieg mehr Millionäre als in New York. Die Anwesen der reichen Pflanzer von einst stehen heute noch. Viele Häuser lassen sich besichtigen, einige sind als Bed & Breakfast-Unterkünfte hergerichtet. In Natchez under the hill, dem alten Hafenviertel, waren früher die Kaschemmen der Flussschiffer zu Hause. Heute legen hier die letzten grossen Schaufeldampfer an.
Ocean Springs
Die Franzosen gründeten 1699 Ocean Springs. Allerdings verlegten sie den Ort im Jahr 1702 ein Stück weiter nach Westen auf die andere Seite der Meeresküste.
Oxford
Die Stadtväter erhoffen sich vom traditionellen Namen Hilfe, um den Zuschlag zur Gründung der Universität zu erhalten. 1848 zogen die ersten 80 Studenten in die Universität ein. Bei Ausbruch des Bürgerkrieges stürmten die Farmersöhne zu den Waffen. Auch neun Kompanien, Infanterie und Kavallerie, konnten die Niederlage der Südstaaten nicht verhindern.
Philadelphia
Die Choctaw-Indianer überliessen den Weissen 1830 in einem Vertrag, unter Druck, grosse Teile des mittleren Mississippi. Einige Tausend Mitglieder des Stammes leben und arbeiten noch immer in oder in der Nähe der kleinen Choctaw-Reservation.
Port Gibson
Einige Meilen südlich von Port Gibson ragen 23 korinthische Säulen eines Herrenhauses einsam in den Himmel. Windsor, kurz vor dem Bürgerkrieg erbaut, fiel nicht brandschatzenden Soldaten sondern einem unachtsamen Raucher zum Opfer.
Tupelo
Die einst mächtigen Chickasaw-Indianer mussten schliesslich der weissen Übermacht weichen. Nördlich und südlich sind noch Zeugnisse der früheren indianischen Besiedlung zu finden.
Vicksburg
Vicksburg wurde nach dem Pastor Newitt Vick ernannt, der 1819 versuchte, am Steilufer des Mississippi eine Stadt zu gründen. Während des Bürgerkrieges hiess Vicksburg "Gibraltar der Konföderierten". Nach vergeblichen Angriffen durch die Truppen von General Grant gaben die Südstaatler am 4. Juli 1863 auf. Der Mississippi war nun in der Hand der Union.