Texas

    

 

Texas spaltete sich am 28. Januar 1861 von den Vereinigten Staaten Amerikas ab. Seit 1. Februar 1861 ist Texas ein Staat des Südens.

 

Texas stammt von dem Wort "Dejas" und kam aus der Sprachkultur der Hasanai Indianer. Sie waren landwirtschaftliche Indianer, die mehr im Osten von Texas zu finden waren. Sie bauten auf ihren Äckern unter anderem Bohnen, Tomaten und Kartoffeln an.

 

Ein Reise durch Texas sollte in San Antonio beginnen. Die Stadt war das Zentrum des ehemals spanischen Grenzgebiets, bedeutendster Schauplatz der texanischen Revolution und Ausgangspunkt des Chisholm Trail.

Zwischen 1690 und 1720 gründeten spanische Franziskaner in Texas mehr als 20 Missionen, um die Indianer zum Christentum zu bekehren und zu guten Steuerzahlern zu machen. Doch Comanchen, Kiowas und andere Stämme überfielen diese Vorposten so oft, dass die Garnisonen zu einem wichtigen Bestandteil der Missionen wurden. Besonderen Ruhm erlangte die Mission San Antonio de Valero (1718), besser bekannt als The Alamo, wo sich während der texanischen Revolution der mexikanische General Antonio López de Santa Anna und eine Schar Pioniere und Abenteurer gegenüberstanden.
 
Nach ihrer Vertreibung aus Texas im Jahr 1835 kehrten die mexikanischen Truppen unter Santa Anna nach San Antonio zurück, um die Rebellion zu unterdrücken. Bei Fort Alamo traten ihnen knapp 200 Texaner entgegen. Die Texaner fielen bis auf den letzten Mann, doch ihr heldenhafter Widerstand fügte den Truppen Santa Anna's schwere Verluste zu. An die dramatischen Ereignisse erinnern die Kapelle, Kasernengebäude und ein ausgegrabener Teil der Schutzmauer.

Eine texanische Legende

Als einer der berühmtesten Viehzuchtbetriebe im Westen gilt die King Ranch an der Route 141 westlich von Kingsville. Als Dampfschiffskapitän kam Richard King während des mexikanischen Krieges ins Land, wo er 1852 ein 30'000 ha grosses Areal am Santa Gertrudis Creek erwarb. Er bestückte seine rasch anwachsende Ranch mit Rindern aus Mexiko. Auch die Ranchmitarbeiter holte er samt ihren Familien aus dem Nachbarland. Kings grosses Holzhaus brannte 1912 nieder und wurde durch einen imposanten Landsitz mit 25 Zimmern ersetzt.

In nur wenigen Regionen ist der Alte Westen so präsent wie im Westen von Texas. Die stattlichen Ranches, verfallene Geisterstädte inmitten herrlicher Landschaften und Metropolen, die aus den ehemaligen Cowtowns entstanden sind, zeugen von der Glanzzeit des alten Westens. Will man den Einheimischen Glauben schenken, so beginnt der Westen in Fort Worth, wo der Stockyards National Historic District mit einem Museum im alten Livestock Exchange Building aufwartet, mit einer Eisenbahn sowie Läden und Lokalen im Stil einer Wildweststadt. Nördlich des Stadtzentrums ruhen auf einem der historisch interessantesten Friedhöfe des Westens, Oakwood Cemetery, drei berühmte Revolverhelden, darunter der Spieler Luke Short, der Marshal Longhair Kim Courtright erschoss, und Killin' Jim Miller, der erfolgreichste Auftragsmörder im Westen.

 

Der "Vater von Texas", Stephan F. Austin, war Mitgründer von Texas und ist bis heute noch ein Idol für die Texaner. Leider verstarb er am 27. Dezember 1836. Nach ihm wurde die jetzige Hauptstadt von Texas, Austin, ernannt.

 

1880 verstarb Jane Long. Sie war eine angloamerikanische Pionierin.

 

1856 baute der damalige Gouverneur Manson das älteste Gebäude in Austin. Auch er starb 1880. Ihm wurde vor diesem Gebäude zum Gedenken eine Statue aufgestellt.

 

Zum Schluss noch ein paar Fakten über Texas. Nachbarstaaten sind:

 

- Oklahoma

- Arkansas

- Louisiana

- New Mexico und

- Mexico

 

Die Städte, die Texas bilden sind:

El Paso, Amarillo, Lubbock, Midland / Odessa, Abilene, Dallas, Tyler, Big Bend, Del Rio, Fredericksburg, Austin (Hptstdt.), Bandiera, San Antonio, Houston, Lardo, Corpus Christi, South Padre Island, Nacogdoches und Fort Worth.

 

George W. Bush, amtierender US-Präsident von 2001 - 2009, ist auch ein echter Texaner. Er besitzt in Austin eine Villa und eine grössere Ranch.