Sommerlager der Rush Lancer 2012

Auch dieses Jahr haben unsere Freunde der Rush Lancer Highlander zu ihrem traditionellen Sommerlager nach Nowhere geladen. Es wurde das Motto „back to the roots“ ausgerufen. Das soll heißen, daß dieses Lager wieder zu seinem Ursprung und seiner eigentlichen Idee finden sollte, also vor jedem Zelt eine eigene Feuer- und Kochstelle und wenn möglich mit historischen Gegenständen dekoriert. Auch auf das erfolgreiche verstecken von unauthentischem Zeug wurde geachtet. Der einzig leidtragende auf diesem Lager war Cookie – er hatte von den Hobbyisten kaum jemanden zu bekochen. Traditionell war das Wetter natürlich abwechslungsreich – außer Schnee war alles dabei.

 

Unsere jüngste Lady aus dem Süden, Clara-Michelle, hat diese Woche den Norden erfolgreich infiltriert und sich als „Blaue“ versucht. Mit viel zu großer Jacke und Kappe ist sie fleißig mit marschiert und hat die Oma zur Verzweiflung gebracht. Inzwischen ist sie aber wieder geläutert und weiß, daß sie eine stolze „Graue“ ist.

 

Natürlich durfte die tägliche Flaggenparade der Uniformierten aus dem Norden nicht fehlen. Die große Flaggenparade wurde durch den Süden, vertreten durch Olaf und Tony, verstärkt, die als ranghöchste Militärs das Sagen hatten. Na ja, sagen ist relativ – die gesamte Truppe rutschte von einem Lachanfall in den nächsten, natürlich tatkräftig unterstützt von den lachenden Zuschauern.

 

Ein Tagesausflug nach Pullman City stand auch auf dem Programm, denn Lena kannte es noch nicht. Roland, der eher mittelalterlich gewandet war, wurde von allen Hobbyisten mit diversen Gegenständen und Gewandung ausgerüstet und zu einem ansehnlichen Trapper gemacht. Hier hat sich wieder einmal gezeigt, dass Hobbyisten spontan zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.

 

Dieses Jahr war die Hudson Bay Trading Company unter neuer Leitung von Anita und Olaf wieder offen. Hier konnte nach Herzenslust, bzw. nach Lust von Olaf gehandelt und gekauft werden. Auch boten die neuen Inhaber an, mitgebrachte Ware zu verkaufen. Olaf’s Lederwaren waren ein durchschlagender Erfolg und seine Jagdtaschen schnell vergriffen. Zu bemerken ist auf jeden Fall, das Anita ein besonderes Talent zum Punzieren des Leders besitzt und dieses Talent bereits den ein oder anderen Auftrag nach sich gezogen hat.

 

Auch Rainer hatte diese Woche seinen Saloon geöffnet und uns zwei Abende lang mit einem Privatkonzert verwöhnt.

 

Im Großen und Ganzen war das Lager gut organisiert und besucht und wir freuen uns jetzt schon wieder auf eine Woche Lagerleben 2013.

 

 

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